Affolter-Konzept

Das Affolter-Konzept wird auch „Geführte Interaktionstherapie“ genannt. Diese Therapie orientiert sich an der gesunden Entwicklung und ermöglicht es den Patienten, praktisch und alltagsbezogen zu lernen. Bei gestörter Wahrnehmung kann man durch gezieltes Führen an Händen, Füßen oder Körper während alltäglicher Geschehnisse zur Verbesserung der gespürten Informationssuche beitragen. Führen bedeutet, dass eine andere Person (Therapeut, Angehörige, Pflegepersonal etc. ) mit dem Körper des Patienten Handlungen so ausführt, dass gemeinsam Beziehungen zwischen Patient und Umwelt hergestellt werden. Bei den wissenschaftlichen Studien von Frau Dr Affolter und ihren Mitarbeitern handelt es sich um eine fundierte Therapiemethode, die mittlerweile fast 30 Jahre erprobt wurde und sich hervorragend bewährt hat, da sie sich mit den anderen Therapiekonzepten gut vereinbaren läßt. Durch Anleitung der Bezugsperson des Betroffenen werden diese intensiv in die Therapie mit einbezogen.

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